Das Kriegstagebuch des Ludwig Fengel - Großvater von Sonja Kratz

Zur Erinnerung an meine

   Kriegserlebnisse 1915

und meine Krankheit Tyfus

                                                    an das K.u.K Epetimispital

                                                       Vinkovei Slovenien

                                                                 Juni, Juli

 


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Ich Ludwig Fengel wurde am 2ten

Mobilisierungstage als Ersatzreservist

zum Pferde _____gebungskommission nach

Langen einberufen nachmittags um

3 Uhr wurde daselbst einquartiert bei dem

____ und ___meister _____

des anderen Mittags gings mit 700 Pferden

nach Darmstadt in das ____ : _____ ___

schliefen wir in den Kasernenställen des

anderen Morgens gings dann weiter

nach Mainz _____ wieder nach ______

_____ ____ wurden mir bezahlt und nach

Hause geschickt. es ging über Frankfurt

 

zu Fuß in die Heimat natürlich des Tages

viel Bier und von Mutter gut angefangen

mit zwei Mitkameraden Philipp Seib.

Philipp Walter _____ Petzinger gestallte

sich unterweges doch zu _____.


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das waren die ersten Tagen der Mobilmach

ung ich ging dann alter Gewohnheit meiner

Arbeit wieder nach in das Gesch Mayor _____

mir arbeiten aber nur halbe Tage bis

Oktober drum wurden in unserem Gesch

______ gemacht es wurden wieder ganze

Tage gearbeitet auf einmal kam

ganz unerwartet die Nachricht des Abend

als ich nach hause kam da ich am

28 Dezember vormittags 9 Uhr in ______

Bezirkkommando zu erscheinen habe

Es ging dann um 3 Uhr des Nachts von

_____ weg mit noch mehren Kameraden

wurde ohne Unterkunft zur Infanterie

überwiesen und ____ dort noch des nach -

Mittags nach Erbesheim abtransportiert

um 11 Uhr des nachts dort angekommen

und bei dem Landwirt ____ Quartier

bezogen dort 14 Tage ging dann das Aus-

bilden eingekleidet wurden mir nicht

denn es waren keine Kleider ____ mir

mussten also fast 3 Wochen in Civil aus

gebildet werden und erst als mir am

9 ten Januar (8 20) von Erbesheim nach

Worms 35 km. in Worms um 7 Uhr in

Worms angekommen. Kein Quartier

gefunden mir mussften mit 22 Mann

in der grossen Wirtschaft Ebersburg auf

Strohs   cken schlafen aber sehr gut denn

sehr würde ____ dem ______ des ______

}


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Tage …………….wurden wir 22 Mann

In die ……………… Münsterstraße verwiesen ?

Dort wurde ich bei Unter Offz Lud Hinzler

121/10 einquartiert legte meinen Tornister

Ab mußte mich baden und       das

Essen einnehmen schrieb sofort noch nach hause

Wo ich bin mir wurden hier weiter

 Ausgebildet durch den Gefreiten Knös

Von Offenbach mir machten immer

Fortschritte und am 16 ten Januar holten

mir zu (hause ?) unsere Musikinstrumente

und gründeten eine Musickkapelle

mit den Musickern von allen Teilen

Hessens (Genry Schmitt von Erzhausen) Peter Spieß

von Nieder Beerbach) (Adam Sattler Heusenstamm

(Adam Heim Isenburg)(And. Korb ? Froschhausen)

(Heinrich Stiefel ? Offenbach) …. Helfmann Darmstadt

(Valtin Gröll ? Gernsheim) …..  …………… Dietesheim

Lorenz ……………… Dietesheim) Philipp Kohl Götzenhain

Peter Baumann  Groß Biberau) Lud Fengel.

Unter Führung des ….unter Offz Holl von

Darmstadt in Worms sind wir 8 Wochen

Gewesen vom 9 ten Januar bis zum

6 März 1915 schon am Kaisers Geburtstag

Hielten mir ein gr0ßes Conzert im

Saale an der Haltestelle der Elektrischen

In Pfiffigheim mir erhielten dort Log-

Und Anerkennung von sämtlichen Offz


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Schöne Erinnerungen werden uns nach dem

Kriege noch zurückdenken. Am 6.

März marschierten mir unter Musick

nach Wiesoppenheim durch Horchheim

nach Wiesoppenheim dort um 11 Uhr

angekommen suchten uns …..   ……

um natürlich die Musick müßte sich

selbst suchen mir kommen zum Landwirt

Brem ? in Quartier hier nicht zum besten

Ich könnte  noch auf Urlaub fahren

erst um 6 Uhr ich lief nach Worms Zug

ging um 6:20 ab. Kam nach Darmstadt

um 8 Uhr Dieburg Babenhausen von da

zu Fuß unter heftigem Regen um

 11 Uhr zu hause an, große Freude  noch

in der Familie warum zu …… und

am 21. März war ich …. das letzte mal

auf Urlaub und schon am 23. März

morgens 10 Uhr würden mir schon von

zu Hause Abschied zu nehmen in der

Bahn Wiesoppenheim verladen aus-

gerüstet mit neuen Gewehren 90 Patronen

1 wollene Decke, 1 Laib Brot 1 Pfund Fleisch

1 Pfund Dauerwurst und noch dazugehöriges

Es wurde niemand gefragt auf welchen

Kriegsschauplatz ich ….. …..   von

Wiesoppenheim – Weinheim - ……heim

Worms     …..     …. hatten ……     …….


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Ging dann nach Frankfurt da wurden mir

ge ….. Offenbach, a. M. Hanau  ge …..  .

Fulda, Bebra, Gerstingen, Eisenach, Gotha,

Erfurt, Weimar, Apolda, Bad Sulza,

Groß –Heringen, Bad Kosen, Naumburg an der Saale

Weißenfels, Corbetha, Leipzig, Taucha,

Eilenburg, Torkau (Torgau), Falkenburg, Kircheim,

Finsterwalde, Calau, …. Klein Müritz,

Kottbus, Klinge ?, Forst?, Tauglitze?, Sorzu ?,

S…… , …………………….., …………….., …………Glokau ?

Frauenstadt, Lisser ?, Kosten ?, Mothin ?,

Posen, Scherder ?, Neustadt,  …. schau,

……., …….., die Grenze von Rußland

da sah man schon den Kriegsschauplatz

kein ganzes Haus mehr, keinen

ganzen Bahnhof mehr verwüstete

Felder große Friedhöfe von gefallen

Krieger alles war wie Wüste und

Leer es gab bei uns schon traurige

Gesichter mir fuhren dann weiter

Zu Rußland…… hinin ? kamen ?

S …………s   O………………………..  W………………..

Radlit..…………….,  

Lotz, To,aszow, von Lotz aus fuhren

mir nach Skirniewce, 80 km von

Warschau von der fahren wir falsch

mir mußten zurück nach tom…………..

hier wurden wir nach langer 6 täge

ischer Fahrt ausgeladen eine von


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Deutschen eingerichten Bahnhof. suchten uns

Quartier das war Am 28. März abends

7 Uhr Valtin Grüll und ich mir quartierten

Uns in der Hauptstraße bei einem

In deutschen Diensten stehenden

Feuerwehrmann ein die Familie

hatte 3 Kinder vom Kriege sehr

arm Vater wurde schlecht bezahlt

in dieser Stelle und wir teilten mit dieser Familie Freud und Leid mir

kochten uns einen guten Kaffee ließen

die Kinder mitessen und machten

dann unsere Betten in Ordnung

die Familie war uns Soldaten sehr

gut mir sollten uns in die Betten

legen mir taten das als deutsche

Männer nicht, wir schliefen auf dem

Stubenboden gaben uns natürlich ihre

Kissen dazu die Nacht war sehr gut

Zu schlafen. Am 29./3 hatten mir noch

Ruhe ….. betrachtete sich die Stadt

die ist sehr schon steht eine große ……

vom Zaren mit einer Goldnen

Kuppel, besuchten alle anderen Kirchen

besuchten die Brauerei die Öffer ….ge

große Feldbäckerei das alles wurde

von deutschen …       de geführt durch

Soldaten. Am 30/3 ging es dann weiter

 

In einem großen Marsche nach R……..

In ein Kasernenlager dort …………

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